„Language is an imperfect tool to describe that ineffable pit in your stomach. So much gets lost in translation, and I leave most of my essays thinking “this isn’t quite what I’m trying to say, but it’s as close as I can get” – someone on Reddit
Wenn der Kopf voll ist, die Hände einen halben Zentimeter über der Tastatur zittern und alles still steht kurz bevor eine geschlagene Stunde vergeht.
Wenn der Bauch grummelt, die Augen zucken, der Kopf brummt, er all das nicht übersetzen kann.
Wenn das brodeln im inneren sich in beschämender leere Widerspiegelt.
In diesem Moment blicken mich die leeren weißen Seiten an, wie ein Auge das keine Pupille hat.
Ich wünschte mein kopf würde so strahlen wie diese leere Word Datei.
Wenn ich nur einen Edding hätte mit dem ich das Display bemalen könnte. Diese Elend helle Scham, da ist so viel leere, zu viel von dem Rein-Gar-Nichts.
Ich sehe mich diesen Text schreiben während ich nichts zu sagen habe aber trotzdem tippe. Ich bin schrecklich allein aber nicht anonym. Selbst der Palantir Mitarbeiter ist so gelangweilt, dass ich kurz davor bin „Mossad“ und „9/11“ in CAPS auf diesen display zu hinterlassen. Aber ohne Edding, ohne etwas auszusagen, ohne eine künstlerische Vision, wie ein Twitter Feed. Ich feede, ich füttere, meinen Algorithmus mit Nonsens, mit lauten Worten gegen das schrille schiefe schreien dir Stille.
Szenenwechsel
Die Werbetafel am Friedensplatz lässt die Obdachlosen nicht schlafen obwohl sie nichts kaufen können.
T Online: „Immer mehr deutsche haben einen zweit oder dritt Job“
Slide
T Online: „Wir suchen dich nicht, wir brauchen dich! Jetzt bewerben unter T Online Jobs“
*für diese Abbildung wurde AI verwendet.
„Diese Werbetafel hat mindestens einen Job gekostet, wir brauchen dich.“
So viele Menschen werden um den schlaf gebracht, weil Roboter um die Händearbeit von müden Menschen ringen.
Ich habe nichts dazu zu sagen, außer das ich nichts mehr und eigentlich nie zu sagen hatte.
Laptopwechsel
Auf meinem Lapotopdisplay fühle ich mich alleine und fasst anonym. Außer dem Palantir Mitarbeiter hört mir niemand zu. I love NYC – and Capitalism ofc!!. 9/11 was the most tragic incident in my life and I wasnt even birthed back than – thats how tragic it was. I uhhm … I mean still is (sad emoji). Yes kill those Irakis Uncle Sam kill them (Blood Thirsty Emoji). Its totally in alience with the.., with the International Human Rights (ach wie heißt der scheiss noch eins?) to kill over a million citizens in a Schattenkrieg, öhh a Shadowwar. (Schwarz, Rot, Gold & GG §1 Emoji) And also I love democracy and I hate workers rights, because thats socialism and socialism is communism and communism is russia and china and and russia and china is not a democracy.
Ich blicke rauf, die Sonne machts mir schwer. Früher konnte man Ende September mit Erstgripalinfarkt zwischen Wärmflasche und Tee in seine Tasten hauen. Heute heißt Herbst Spätsommer und ich haue nicht, nein ich schwitze in meine Tastatur. Während andere nach einer ausgiebigen daydrinking session in das erste Sonnenblumenbet des Jahres urinieren, rede ich mit dem imaginären Palantir Mitarbeiter in meinem Kopf – irgendwas hat Foucault dazu gesagt aber ich kann kein französisch. Das einzige was ich an alkohol zuhause habe ist ein Gaffel Kölsch im Kühlschrank und Reste im Klo. Beides voll beschissen. Alles löst sich auf. FALLINGAPARTFALLINGAPARTFALLINGAPART